Palliativmedizin

Ernährung bis zuletzt?

„Dann wollen sie also, dass ihr Vater stirbt“, sagte der Arzt mit hochgezogenen Augenbrauen, mehr feststellend als fragend, als mein 93-jähriger Vater nach einem Schlaganfall im Krankenhaus lag. Einige Tage nach dem Vorfall hatten sich leichte Schluckstörungen eingestellt, und der professionelle, ärztliche Rat war eindeutig: »»

Flüssigkeitszufuhr in der Sterbephase

Solange der Sterbende oral, also über den Mund, noch etwas aufnehmen kann, sollte man ihm immer wieder in kleinen Portionen etwas anbieten. Dabei orientiert man sich an seinen Wünschen. Künstliche Flüssigkeitszufuhr (über eine Infusion oder über eine PEG) hat durchaus erhebliche Nebenwirkungen (Lungenödem, Wassereinlagerungen in »»

Mundtrockenheit in der Sterbephase

Mundtrockenheit in der Sterbephase tritt häufig auf. Flüssigkeitsgabe in den Mund oder als Infusion lösen das Problem nicht. Vielmehr ist die Mundpflege enorm wichtig. So kann man z.B. die Schleimhaut mit Applikatoren (Watteträger, Tupfer …) befeuchten. Gekühltes und Gefrorenes erscheint besonders hilfreich zu sein.

Schmerz

Schmerzen sind eine natürliche Reaktion des Körpers und haben die Aufgabe, die Menschen vor schädlichen oder gefährlichen Einflüssen zu schützen. Der akute Schmerz ist Ausdruck von körperschädigenden Einflüssen und hat eine Alarm- und Schutzfunktion. Er kann z.B. bei Verletzungen oder bei Entzündungen auftreten. Er ist »»

Patientenverfügung

Viele Menschen fürchten sich, irgendwann einmal nur noch „an Schläuchen zu hängen“ und „nicht sterben zu dürfen“. Dennoch wird dieses Thema gerne verdrängt. Wer will sich schon damit beschäftigen? Ich halte es dennoch für wichtig, dass man sich mit der Frage: „Wer entscheidet dann, wenn »»

Wie stehen Sie zur PEG bei Demenzpatienten?

Mit PEG ist eine Sonde gemeint, die direkt in den Magen (also durch die Bauchdecke) führt. Man hat dann die Möglichkeit, Sondenflüssigkeit unter Umgehung des Mundes zu verabreichen. Eine klare Indikation ist der Folgezustand eines Schlaganfalles, bei dem die Patienten eine vorübergehende Schluckunfähigkeit davongetragen haben. »»

Bundestag stimmt für das geschäftsmäßige Verbot der Suizidbeihilfe

Der Bundestag stellte am 06.11.2015 die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe. Der Gesetzentwurf, der von einer interfraktionellen Abgeordnetengruppe um Michael Brand (CDU) und Kerstin Griese (SPD) vorgelegt worden war, erhielt bereits in der ersten Abstimmungsrunde der Zweiten Lesung 309 von 599 gültigen Stimmen und »»

Ärztlich assistierter Suizid

Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin hat als Ergebnis einer Klausurtagung Reflexionen zum ärztlich assistierten Suizid veröffentlicht. Im Resümee der Reflexionen heißt es: „Selbst bei exzellenter Palliativmedizin wird es Menschen geben, die aus der Situation ihrer schweren Erkrankung heraus Suizid begehen möchten, diesen unter »»

DGP veröffentlicht Stellungnahme zum ärztlich assistierten Suizid

Am 26.08.2014 veröffentlichte die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin folgende Stellungnahme: „In der aktuellen Diskussion zum ärztlich assistierten Suizid wird von vielen Seiten gefordert, dass es Ärzten unter bestimmten, klar geregelten Bedingungen erlaubt sein soll, schwerkranken Patienten beim Suizid zu helfen, zum Beispiel durch Verordnung eines »»

Sterbehilfe in Deutschland

Folgende Begrifflichkeiten sind in der deutschen Rechtsprechung relevant: Aktive Sterbehilfe Das gezielte Töten eines Menschen auf dessen Verlangen (z. B. mit einer Überdosis Schmerz- oder Beruhigungsmitteln) ist bei uns verboten und wird mit bis zu 5 Jahren Gefängnis bestraft. Passive Sterbehilfe bedeutet, dass auf lebensverlängernde »»

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